Solidarität mit den Chauffeuren

Der Kanton Jura schreibt sämtliche konzessionierten Buslinien aus. In- und ausländische Anbieter können bis Ende November ihre Offerte einreichen. Anbieter, die den Service public möglichst billig erbringen sollen. Dies birgt grosse Gefahren für die über hundert ChauffeurInnen, auch wenn neue Konzessionäre gesetzlich angehalten sind, das Personal zu branchenüblichen Bedingungen zu übernehmen. Denn diese Regelung schützt das Personal nur scheinbar vor Dumping.

 

Zeige deine Solidarität


Um den betroffenen ChauffeurInnen bei einem allfälligen Übergang zu einem neuen Arbeitgeber Besitzstand garantieren zu können, müsste sich die Orts- und Branchenüblichkeit an den aktuellen Durchschnittslöhnen und den geltenden Gesamtarbeitsverträgen orientieren. Das ist bei Ausschreibungen im Regionalen Personenverkehr jedoch nicht der Fall.

Hinzu kommt die Unsicherheit für die ChauffeurInnen: Wird der neue Anbieter sie überhaupt anstellen? Und da die neuen Anbieter nicht verpflichtet sind, einen Gesamtarbeitsvertrag abzuschliessen, steht weit mehr als der Lohn auf dem Spiel.

Hierfür brauchen sie die Unterstützung der Bevölkerung. Die Anbieter, die auf dem Buckel des Personals sparen wollen, sollen wissen, dass sie damit nicht durchkommen. Dass die ChauffeurInnen sich wehren werden und dass sie auf die Unterstützung der Fahrgäste zählen können. Zeige deine Solidarität. Zeige deine Unterstützung für einen guten Service public mit fairen Arbeitsbedingungen.

 

«Die Risiken der Ausschreibungen bedrohen unseren Lohn und den Lebensstandard unserer ganzen Familie.» Die PostAuto-Personalkommission Jura.

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