Il modello

Unser Vorschlag, Schritt für Schritt erklärt

Wie funktioniert das erarbeitete Modell genau?

Unser Vorschlag sieht vor, dass die Kund*innen - analog den Arbeitgebenden bei Angestellten - die Hälfte der Beiträge übernehmen. Diese werden auf allen Rechnungen von Selbständigen analog der MwSt. von den Kund*innen eingezogen, verdoppelt und an die ALV-S überwiesen. Von diesen so aufgebauten Reserven können die Selbständigerwerbenden anschliessend im Falle eines Umsatzrückganges zehren.
Aber Schritt für Schritt...

  • Rechnung

    Mit der Einführung der Auftragslosenversicherung für Selbständige (ALV-S) werden den Kund*innen (analog zur MwSt.) obligatorisch auf jeder Rechnung 4% ALV-S-Prämien verrechnet.

  • Selbständige*r

    Der/Die Selbständige überweist jeweils 4% von Kund*innen und 4% eigenen Beitrag an die ALV-S.

  • Konti

    Bei der ALV-S wird pro versicherte Person zwischen zwei Konti unterschieden: dem Sparguthaben (Beiträge Selbständige*r) und der Versicherung (Kund*innenbeiträge).

  • 80%

    Versichert sind 80% vom durchschnittlichen Monatsumsatz. Bei einem Jahresumsatz von 60'000.–, also 4'000.– pro Monat.

  • 4/10 Jahre

    Nach 4 Jahren reichen die Reserven für 4 Monate, nach 10 Jahren reichen die Reserven für 12 Monate. Wenn die Kund*innenbeiträge im Konto Versicherung Reserven für mindestens 6 Monate aufgebaut haben, wachsen diese nicht weiter an. Dafür fliessen 50% der Kund*innenbeiträge zusätzlich in die Reserven im Sparguthaben. Die Sparbeiträge wachsen stärker an als nur durch die eigenen Beträge.

  • Umsatzausfall

    Im Falle eines Umsatzrückgangs von beispielsweise 25% im Vergleich zum Vorjahr, werden 3 Monate (25% von 12 Monaten) ausbezahlt. Das restliche Guthaben bleibt für später. Bezogen werden immer zuerst die persönlichen Sparguthaben. Sind diese aufgebraucht, kommen die Reserven aus dem Konto Versicherung an die Reihe.

  • Prämienaufbau

    Durch neue Beiträge wird die Versicherung ständig weiter aufgebaut. Ein Bezug bedeutet also nicht das Ende, sondern die Reserven werden durch neue Beiträge ständig wieder aufgebaut. Die Reserven begleiten den/die Selbständige*n im besten Fall also ein ganzes Berufsleben lang.

  • Bezug

    Wird die Selbständigkeit freiwillig beendet (Anstellung/Pensionierung), so werden alle Sparbeiträge an den oder die Selbständige*n ausbezahlt. Die Versicherungsbeiträge verbleiben in der Versicherung.

Was bedeutet unser Vorschlag für dich?

Für syndicom als Gewerkschaft der Selbständigerwerbenden und Freischaffenden ist zentral, zu wissen/erfahren, was die direkt Betroffenen von diesem Vorschlag halten. Bist du selbständigerwerbend oder freischaffend? Dann hilf uns mit deinen Antworten, unser Modell zu prüfen und zu verbessern.

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