SwissCovid App

Fragen und Antworten zur SwissCovid App

Seit dem 25. Juni 2020 ist die SwissCovid App verfügbar. Sowohl der Gebrauch der App als auch die Eingabe des Codes sind freiwillig. Hier sind die wichtigsten arbeitsrechtlichen Fragen und Antworten bei der Benutzung der App.

FAQ SwissCovid App

Installieren Sie die SwissCovid App auf Ihr Apple- oder Android-Mobiltelefon. Danach müssen Sie nichts weiter tun, als das Mobiltelefon bei eingeschalteter Bluetooth-Funktion bei sich zu haben. Das Mobiltelefon sendet dann über Bluetooth verschlüsselte IDs, sogenannte Prüfsummen aus. Das sind lange, zufällige Zeichenketten. Nach zwei Wochen werden alle Prüfsummen automatisch vom Gerät gelöscht.

Die App misst anonym die Zeitdauer und den Abstand zu anderen Mobiltelefonen. Sie zeichnet auf, wenn ein enger Kontakt bestand (näher als 1,5 Meter und insgesamt über einen Tag länger als 15 Minuten). Dann nämlich besteht die Möglichkeit, dass das Virus übertragen wurde.

Daten, welche die SwissCovid App sammelt, speichert sie einzig lokal auf dem eigenen Mobiltelefon. Sie sendet keine Personen- oder Ortungsdaten an zentrale Speicherorte oder Server. Daher kann niemand rekonstruieren, mit welcher Person man Kontakt gehabt hatte und wo der Kontakt stattfand. Wenn die Coronavirus-Krise überstanden ist, oder falls sich die App als wirkungslos erweisen sollte, wird das System abgestellt.

Wird eine SwissCovid App-Nutzerin oder ein -Nutzer positiv auf das Coronavirus getestet, erhält diese Person von den kantonalen Behörden einen Code (Covidcode). Nur mit diesem Code kann sie die Benachrichtigungsfunktion in ihrer App aktivieren. Dadurch warnt sie andere App-Nutzerinnen/-Nutzer, mit der sie während der Ansteckungsphase (zwei Tage vor Ausbruch der Krankheitssymptome) in engem Kontakt stand. Mit Eingabe des Codes erfolgt die Benachrichtigung an diese automatisch und anonym.

Die benachrichtigen Personen können die in der App genannte Infoline anrufen und die weiteren Schritte abklären. Die Privatsphäre wird dabei jederzeit gewahrt. Hat eine benachrichtigte Person bereits Krankheitssymptome, sollte sie zu Hause bleiben, den Kontakt zu anderen Menschen meiden, den Coronavirus-Check machen oder ihre Ärztin/ihren Arzt anrufen.

Personen können sich gemäss dem Parlamentsbeschluss kostenlos testen lassen, wenn sie via SwissCovid App eine Meldung erhalten, dass sie engen Kontakt mit einer infizierten Person hatten.

Personen, die von der SwissCovid App eine Meldung erhalten haben, dass die Möglichkeit einer Ansteckung besteht, können frei entscheiden, wie sie reagieren. 

Die SwissCovid App zeigt die Telefonnummer der Infoline SwissCovid an, bei der Sie anonym weitere Informationen erhalten. Ob Sie davon Gebrauch machen möchten, ist Ihnen überlassen. 

Die SwissCovid App empfiehlt, Kontakte bis 10 Tage nach einer möglichen Ansteckung zu vermeiden und beim Auftreten von Symptomen den Coronavirus-Check im Internet zu machen.

Wenn Sie eine Meldung über eine mögliche Ansteckung erhalten haben, rufen Sie bitte die Infoline SwissCovid an (Telefonnummer wird bei einer Meldung in der App angezeigt). Sie können Sie in diesen Fragen beraten.

Grundsätzlich ist der Arbeitgeber nicht zu einer Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn Sie auf Grund einer Meldung über eine mögliche Ansteckung freiwillig zu Hause bleiben.  

Nur eine von den zuständigen kantonalen Behörden verfügte Quarantäne berechtigt zu einer Lohnfortzahlung.

Machen Sie den Coronavirus-Check oder kontaktieren Sie die Infoline oder  ihre Ärztin/ihren Arzt. Wird Ihnen mitgeteilt, dass eine  medizinische Abklärung oder ein Labortest aufgrund der konkreten Situation nicht angezeigt ist, so können sie zur Arbeit gehen. Halten Sie die  Hygiene- und Verhaltensregeln strikte ein.

Empfiehlt Ihnen die Infoline, der Coronavirus-Check oder  ihre Ärztin/ihren Arzt, den Test zu machen und bis zum Vorliegen des Ergebnisses zu Hause zu bleiben, so informieren Sie Ihren Arbeitgeber hierüber und fragen Sie ihn an, ob Sie – falls symptomfrei – dennoch unter Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln zur Arbeit erscheinen sollen oder Sie Ihre Arbeit im Home-Office erledigen können. Lehnt er beides ab, so lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass der Lohn während der Quarantäne bezahlt wird. Unterbleibt die Bestätigung, so dokumentieren Sie das Gespräch in einem kurzen Mail an den Arbeitgeber und bieten Sie Ihre Arbeitskraft an. Falls Sie Symptome haben, lassen Sie sich von Ihrem Arzt krankschreiben.

Wer positiv getestet ist, wird vom Arzt oder behördlich unter Quarantäne gestellt. Falls die Arbeit nicht im Home-Office erledigt werden kann, wird der Lohn über den Corona-Erwerbsersatz fortgezahlt. Wenn Sie an Covid-19 erkranken, gelten die normalen Bestimmungen für Lohnfortzahlung bei Krankheit gemäss Arbeitsvertrag.

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