Logistik-Branchen

Ohne Logistiker hätte der Lockdown nicht funktioniert


100 Franken mehr pro Monatslohn. Für alle.

Ohne die Post- und Logistikdienste wäre die Schweiz nicht durch den Lockdown gekommen. Bundespräsidentin Sommaruga hat deshalb für die diesjährigen Lohnrunden ein entsprechendes Zeichen an die Angestellten gefordert. Denn die Angestellten dieser Branche erfüllen allesamt systemrelevante Funktionen, sie üben sogenannt essenzielle Berufe aus. Sie alle verdienen eine Lohnerhöhung für ihren Sondereffort während der Krise. syndicom fordert 100 Franken mehr pro Monatslohn. Für alle.

  • Der Paketzusteller, er lieferte der Risikoperson die coop@home-Bestellung vor die Haustür.
  • Die Mitarbeiterin im Sortierzentrum der Post, sie sorgte dafür, dass das Paket im richtigen Lieferwagen landete.
  • Der Briefträger, er brachte den Betreibungsregisterauszug nach Hause, weil das Amt geschlossen war und seine Dienstleistung nur online anbot.
  • Die Kundenberaterin am Postschalter, sie stellte sicher, dass der Grossvater im Altersheim die Grusskarte erhielt, denn er durfte keinen Besuch empfangen.
  • Der Geschäftskundenberater bei PostFinance, er überwies dem KMU das überlebenswichtige Geld des Corona-Kredits, damit dieser die Miete seines Ladenlokals bezahlen konnte.Grundversorgung funktionierte

Grundversorgung funktionierte

Viele Menschen in der Post- und Logistikbranche der Schweiz setzten sich dem Corona-Risiko aus, um die Grundversorgung in unserem Land aufrechtzuerhalten. Sie sind demnach systemrelevant. Sie alle mussten tagtäglich raus, dem Virus teils schutzlos ausgeliefert! Sie garantierten das Funktionieren der Gesellschaft, denn sie können das Paket nicht im Homeoffice zustellen und die Drohne liefert die Laborproben noch nicht so zuverlässig aus wie die Velokurierin.

Tiefe Einstiegslöhne anheben

Gerade in der Logistik trifft man auf Löhne, die nur ganz knapp zum Überleben reichen. Der PostCom-Mindestlohn ist mit 18.27 Franken sogar existenzbedrohend. Die tiefen Löhne werden den Knochenjobs in der Logistik nicht gerecht. Die Arbeit ist geprägt von langen Einsatzzeiten und physischer Belastung. Im Moment, wo die Gesellschaft krisenbedingt die Relevanz solcher Berufe (wieder-)erkennt, müssen diese Funktionen aufgewertet werden. Das heisst, sie müssen besser entlöhnt werden.

100 Franken mehr Lohn. Für alle.

Es ist unhaltbar und den Personen in der Logistikbranche gegenüber nicht zu erklären, wenn sie den Preis für die Krise bezahlen müssen, nur weil die Umsätze etwas zurückgingen. Generelle Lohnerhöhungen werden sich positiv auf den Konsum auswirken, sie sind Stimuli für die Binnenwirtschaft.

In der Grundversorgung, dem Service public, ist es mit Applaus nicht getan. Bundespräsidentin Sommaruga bestätigte es im Frühjahr: Auch sie erwartet, dass die Leistung der Arbeitskräfte, welche die Grundversorgung in diesem Land sicherstellten, im Rahmen der jährlichen Lohnrunden anerkennt wird. Der Sondereinsatz muss belohnt werden. Und nun ist es soweit, die Lohnrunden stehen an. Für die Angestellten der Post- und Logistikbranche fordern wir 100 Franken mehr Lohn pro Monat. Für alle.

 

zurück

Informiert bleiben

Persönlich, rasch und direkt

Sie wollen wissen, wofür wir uns engagieren? Abonnieren Sie unseren Newsletter! Bei persönlichen Anliegen helfen Ihnen unsere RegionalsekretärInnen gerne weiter.

syndicom in deiner Nähe

In den Regionalsekretariaten findest du kompetente Beratung & Unterstützung

Newsletter abonnieren