Feministischer Streik 2023

Wir fordern Respekt, mehr Lohn, mehr Zeit!

Weisst du es bereits? Gleichstellung ist uns ein Herzensanliegen, darum werden wir auch dieses Jahr wieder am feministischen Streik am 14. Juni 2023 mit dabei sein. Gerade in der Arbeitswelt sind Frauen schlechter gestellt. Darum werden wir im Vorfeld des feministischen Streiks in verschiedenen Betrieben Sensibilisierungsaktionen durchführen. 
 

Warum ist der feministische Streik am 14. Juni wichtig? 

Am 14. Juni 2019 hat eine halbe Million Frauen lautstark mehr Lohn, Zeit und Respekt gefordert. Drei Jahre und eine Pandemie später hat sich ihre Situation kaum verbessert – im Gegenteil: Ihr Rentenalter wurde erhöht und die Geschlechterunterschiede werden wieder grösser. 

Lohndiskriminierung und Rentenlücken 

Gerade in der Arbeitswelt ist die Schlechterstellung frappant. Denn obwohl Frauen gleich viel arbeiten wie Männer, verdienen sie fast die Hälfte weniger als Männer. Die Folge sind massive Rentenlücken. Denn Frauen arbeiten mehr unbezahlt, mehr unterbezahlt und viele werden beim Lohn noch immer diskriminiert.  

Fehlende Kita-Plätze und unbezahlte Arbeit 

Mangels zahlbarer, guter Betreuungsangebote und familienfreundlicher Arbeitsbedingungen verzichten Frauen auf Erwerbsarbeit, auf Einkommen, auf Karriereschritte und auf eine sichere Altersvorsorge – und übernehmen den Hauptanteil der unbezahlten Familien- und Betreuungsarbeit. Drei Viertel der Unterbeschäftigten sind Frauen, betroffen sind vor allem Mütter. Auch bei den Personen mit tiefen Einkommen und in prekären Beschäftigungssituationen sind Frauen übervertreten. Obwohl die Arbeit vieler Frauen während der Corona-Pandemie als systemrelevant anerkannt wurde, warten sie weiterhin auf faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.  

Fehlender Respekt: Sexismus und sexuelle Belästigung, auch am Arbeitsplatz 

Und vielerorts fehlt es – gerade in der Arbeitswelt – am Respekt gegenüber den Frauen: Das Gesetz verbietet Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zwar seit Jahrzehnten. Doch für viele Arbeiterinnen bleibt das Gesetz eine leere Hülse. Sie sind täglich mit respektlosem, belästigendem, ja sogar gewalttätigem Verhalten konfrontiert. Denn die Arbeitgeber nehmen ihre Pflichten nicht wahr.  

Du möchtest dich am feministischen Streik 2023 engagieren? 

Du möchtest am feministischen Streik 2023 teilnehmen und dich engagieren?
Dann melde dich bei uns! Wir freuen uns!

 

Unsere Forderungen am feministischen Streik 2023

Deshalb ist klar: So geht es nicht weiter. Wir nehmen am feministischen Streik am 14. Juni 2023 teil und fordern mehr Zeit, mehr Respekt und mehr Lohn. Unsere Forderungen lauten: 

  • die Aufwertung der Frauenarbeit und höhere Löhne; 
  • eine sofort wirkende Rentenerhöhung statt Rentenabbau zu hohen Kosten. 
  • Wir wollen eine 13. AHV-Rente;
  • planbare und familienkompatible Arbeitszeiten – damit die bessere Vereinbarkeit von unbezahlter und bezahlter Arbeit endlich zur Realität wird;  
  • dass Betreuungsangebote als Service Public organisiert werden: Die Bundesbeiträge für die Kinderbetreuung gehören erhöht und jene für die Eltern müssen sinken – so wie dies die Kita- Initiative vorsieht;  
  • Respekt für alle Frauen: Das Gleichstellungsgesetz muss konsequent umgesetzt und sexuelle Belästigung in der Arbeitswelt unterbunden werden.

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