Am 29. November stimmen wir über die Finanzierung der 13. AHV-Rente ab. Die Pensionierten syndicom sagen klar JA! Denn eine verlässliche AHV braucht eine solide, solidarische Finanzierung. Zusätzliche Einnahmen helfen die finanzielle Stabilität zu sichern.

Ein Erfolg, den wir sichern müssen

Im März 2024 hat die Stimmbevölkerung entschieden: Die AHV wird mit einer 13. Rente gestärkt. Es ist die erste allgemeine Rentenerhöhung seit 1975. Für viele von uns ist das eine echte Entlastung, gerade bei steigenden Mieten, Prämien und Preisen. Jetzt müssen wir diesen Entscheid absichern.

Sicherheit: Die AHV braucht Geld

Die 13. AHV-Rente kostet. Darum braucht es zusätzliche Einnahmen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Pensionierten bis 2035 um rund 25 Prozent. Deshalb steigt die Mehrwertsteuer ab 2028 um 0,4 Prozentpunkte, von 8,1 auf 8,5 Prozent.

Wir sagen offen: Die Mehrwertsteuer-Erhöhung ist ein Kompromiss, keine Ideallösung. Wir hätten höhere Lohnbeiträge bevorzugt. Das bürgerliche Parlament hat sie abgelehnt. Doch ein tragbarer Kompromiss ist besser als gar keine Finanzierung. Wer die AHV stärken will, muss auch für ihre Finanzen sorgen. Sonst schrumpfen die Reserven, und der Druck auf die Renten wächst.

Solidarität: Alle tragen mit

Lebensmittel und Medikamente bleiben beim tiefen Satz von 2,6 Prozent. Im Durchschnitt kostet die Erhöhung rund 7 Franken pro Monat. Wer mehr konsumiert, zahlt mehr. Alle Generationen leisten ihren Beitrag. Auch wir Pensionierten bezahlen mit. Das gehört zur ehrlichen Diskussion. Im Gegenzug erhalten wir nach der Pensionierung dank der 13. AHV-Rente rund 2’000 Franken mehr pro Jahr – also mehr als zwanzigmal so viel wie die Mehrwertsteuererhöhung ausmacht.

Die AHV ist das Fundament unserer Altersvorsorge. Sie funktioniert solidarisch.

Jeder Franken für die AHV ist ein sozialer Franken !

Wir Pensionierte profitieren von der Solidarität jüngerer Generationen. Wir tragen aber auch Verantwortung. Die heutigen Beschäftigten finanzieren zusammen mit den Arbeitgebern unsere Renten. Auch die kommenden Generationen sollen sich auf eine sichere Rente verlassen können. Das ist unser Versprechen.

Kein höheres Rentenalter durch die Hintertür

Die Gegner sprechen von «strukturellen Reformen». Gemeint ist ein höheres Rentenalter. Gemeint ist auch die Schwächung des Teuerungsausgleich bei den AHV-Renten. Das lehnen wir entschieden ab.

Nicht alle bleiben bis 66 oder 67 gesund. Nicht alle finden im Alter eine Stelle. Besonders Beschäftigte mit anstrengender Arbeit würden dafür bezahlen. Die Stimmbevölkerung hat ein höheres Rentenalter zudem schon 2024 klar abgelehnt. Die 13. AHV-Rente ist beschlossen. Jetzt braucht sie eine Finanzierung, keine neuen Hürden.

Warum du Ja stimmen solltest

Weil die 13. Rente dein Geld ist! Weil Solidarität nicht mit der Pensionierung endet. Ein Nein öffnet den Weg zu einem höheren Rentenalter und gefährdet den Teuerungsausgleich bei den Renten. Die Gegner haben die AHV-Reform 2030 schon im Blick und wollen die AHV dafür schwächen. Das meinen sie mit «strukturellen Reformmassnahmen» bei der AHV.

Jetzt braucht es dich!

Jede Stimme zählt. Und jedes Gespräch auch. Unterstütze die Kampagne zur Finanzierung der 13. AHV-Rente:

  • Verteile Flyer in deiner Nachbarschaft.
  • Sprich mit Familie, Freundinnen und Freunden sowie mit Bekannten.
  • Motiviere sie, am 29. November JA zu stimmen.

Gemeinsam gewinnen wir diese Abstimmung!

Der Vorstand der Pensionierten syndicom steht geschlossen hinter dieser Vorlage. Für eine sichere AHV. Für Solidarität zwischen den Generationen. Gegen ein höheres Rentenalter.

Am 29. November: JA zur Finanzierung der 13. AHV-Rente!

Pensionierte syndicom

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