Skyguide: Abschluss des Konsultationsverfahrens – die geplanten Entlassungen sind vermeidbar
In enger Zusammenarbeit mit der Personalvertretung und den Mitarbeitenden des Unternehmens hat die Gewerkschaft syndicom Vorschläge und Forderungen eingebracht, um die vor einem Monat angekündigten geplanten 220 Entlassungen bei Skyguide zu vermeiden.
Am 19. Mai 2026 kündigte Skyguide eine geplante Massenentlassung bis zu 220 Stellen an und eröffnete damit das gesetzlich und vertraglich vorgesehene Konsultationsverfahren. Dabei wurden die Belegschaft, die Personalvertretung und die Gewerkschaften eingeladen, Vorschläge zur Verhinderung der Entlassungen einzubringen. «Wir haben regelmässigen Austausch mit den Mitarbeitenden gepflegt und sie Schritt für Schritt über das laufende Verfahren und über die Notwendigkeit ihrer Partizipation informiert. Das Resultat ist bemerkenswert. Die Mitarbeitenden haben uns tatkräftig mit einer Vielfalt von Ideen und Vorschlägen unterstützt», unterstreicht Carol Ghiggi, Zentralsekretärin Sektor ICT bei syndicom. «syndicom wird weiterhin die Mitarbeitenden eng begleiten und sich dafür einsetzen, dass alle Alternativen zu Entlassungen geprüft und umgesetzt werden». Wir werden uns weiterhin einsetzen, um die Entlassungen zu verhindern.
Gestern hat die Gewerkschaft syndicom ein von Personalvertretung und Gewerkschaften konsolidiertes Papier mit Vorschlägen und Forderungen bei Skyguide eingereicht. Die Anzahl der natürlichen Fluktuationen bis 2029 sind ein starker Indikator dafür, dass sich die geplanten Entlassungen in diesem Umfang vermeiden lassen können.
Skyguide wird in den kommenden Wochen die eingereichten Vorschläge und Forderungen analysieren und ernsthaft prüfen müssen. syndicom hat im Rahmen der Konsultation erwirken können, dass auch nach abgeschlossenem Konsultationsverfahren die Sozialpartner und die Personalvertreter das Prüfungsverfahren sowie die Umsetzung der Massnahmen begleiten werden.