Für eine soziale und fortschrittliche Pensionskasse comPlan

Die Stiftungsratswahlen comPlan

Im comPlan-Stiftungsrat werden zentrale Entscheide gefällt, die alle Swisscom Mitarbeitenden sowie die Renter:innen von comPlan betreffen. Diese Entscheide prägen die Löhne, die Altersvorsorge und die soziale Sicherheit. Deshalb muss die Gewerkschaft eine starke Stimme im Stiftungsrat sein.

Was der Stiftungsrat bei comPlan macht, liest du hier nach.

Als Gewerkschaft haben wir konsequent die Interessen der Mitarbeiter:innen und Rentner:innen im Blick. Wähle deshalb die syndicom-Liste!

Die syndicom-Kandidierenden stellen sich vor

(stehend, v.l.n.r): Michelle Crapella, Frédéric Horner, Teresa Dos Santos Lima-Matteo, Daniel Jakob, Susanne Krüger, (sitzend): Giorgio Pardini (bisher), Pia Bucher-Lustenberger (bisher)

Giorgio Pardini (bisher)

*1958 | Funktion: Präsident von comPlan, alt Sektorleiter ICT syndicom | Aktiv in: Schweizerischer Senior:innenrat

«Seit Jahren engagiere ich mich für eine starke berufliche Vorsorge: faire Verzinsung der Altersguthaben, Erhalt der Überbrückungsrente, Durchsetzung des Teuerungsausgleichs für Rentnerinnen und Rentner sowie die Weiterentwicklung der Leistungen entsprechend den sich wandelnden Bedürfnissen der Versicherten. Für diese Anliegen möchte ich mich auch in den kommenden vier Jahren mit Nachdruck einsetzen. Deshalb kandidiere ich erneut für den Stiftungsrat von comPlan.»

Pia Bucher-Lustenberger (bisher)

*1965 | Funktion: Engagement Manager Swisscom | Aktiv in: Firmenvorstand Swisscom, Stiftungsrat der Pensionskasse comPlan

«Ich setze mich dafür ein, dass unsere Altersguthaben verantwortungsvoll und nachhaltig bewirtschaftet werden!»

Teresa Dos Santos Lima-Matteo (neu)

*1971 | Funktion: Leiterin Sektor ICT | Aktiv in: Sektorleitung ICT, Mitglied der Geschäftsleitung von syndicom

«Ich stehe für Sozialpartnerschaft: Swisscom soll sich weiterhin überdurchschnittlich an deiner Altersvorsorge beteiligen!»

Michelle Crapella (neu)

*1980 | Funktion: ICT Operation Manager III | Aktiv in: Firmenvorstand Swisscom, ICT-Sektorvorstand und Zentralvorstand syndicom

«Meine Rente ist mir nicht egal – dir auch nicht? Ich kämpfe für starke Anlagen!»

Frédéric Horner (neu)

*1996 | Funktion: EMM-Ingenieur Swisscom | Aktiv in: ehemaliger Jugendvertreter der Sektion Fribourg bei syndicom

«Mir ist es wichtig, dass die jüngeren Generationen und die Romandie im Stiftungsrat vertreten sind. Swisscom ist für mich weit mehr als nur ein Arbeitgeber: Meine Verwandten arbeiten dort, mein bester Freund ebenfalls, und einer meiner liebsten Kollegen geht nächstes Jahr in den Ruhestand. Swisscom ist meine Familie – und ich setze mich mit viel Herzblut für sie ein.»

Daniel Jakob (neu)

*1970 | Funktion: Key Account Manager bei Swisscom Broadcast | Aktiv in: Vertrauensperson bei Swisscom Broadcast

«Gute Altersvorsorgen für alle müssen wir heute sichern!»

Susanne Krüger (neu)

*1981 | Funktion: Dev Ops Engineer | Aktiv in: GAV-Strategie-Gruppe, Firmenvorstand Swisscom Schweiz

«Keine halben Sachen: Mehr Zinsen, mehr Sicherheit, mehr für dich.»

Für diese Anliegen stehen die syndicom-Kandidierenden als Vertreter:innen der Mitarbeiter:innen im comPlan-Stiftungsrat ein


  • Leistungsziel mit den Faktoren Umwandlungssatz und technischer Zins
    stärken.
  • Überdurchschnittliche Verzinsung der Altersguthaben.
  • Stabile und faire Risikoleistungen bei Invalidität und Tod.

  • Überproportionale Finanzierung der Beiträge durch Swisscom.
  • Entlastung der Lohnabzüge für Versicherte.
  • Schutz von tiefen und mittleren Einkommen durch den Verzicht auf den
    Koordinationsabzug.

  • Konsequente Kontrolle der Vermögensverwaltungskosten.
  • Transparenz bei der Vergabe von Aufträgen an Dienstleister.
  • Langfristig starke Renditen bei tiefen Kosten

  • ESG-Kriterien weiterhin konsequent anwenden – mit Fokus auf ESG-Wirkung.
  • Keine Investitionen in fossile Energien ohne Transformationsstrategie, in
    Rüstung und Tabak sowie in Unternehmen und Staaten mit signifikanten
    Menschenrechtsverletzungen.
  • Aktionärsstimmrechte aktiv nutzen – für mehr Klimaschutz und gute Arbeits
    bedingungen.

  • Überbrückungsrenten für Frühpensionierungen sichern.
  • Weiterentwickeln von Teilpensionierungs- und Altersteilzeitmodellen.
  • Beteiligung für Rentnerinnen und Rentner, wenn die Schwelle für freie Mittel
    erreicht wird.

  • Weiterhin starke Gewerkschaftsvertretung im comPlan-Stiftungsrat.
  • Gute Verzahnung von Pensionskasse, Gesamtarbeitsvertrag und Sozialplan
    stärken.
  • Falls comPlan in Schieflage geraten sollte, faire Sanierungslösungen mit
    bedeutender Beteiligung von Swisscom.

  • Verständliche Kommunikation zu Anlagen, Leistungen, Kosten und Risiken.
  • Unabhängige Expert:innen und Revisionsstellen.
  • Zentrale Kennzahlen und Anlageentscheide offenlegen.

So wählst du – Wahlanleitung comPlan

An den Wahlen können alle teilnehmen, die bei comPlan versichert und noch
nicht pensioniert sind. Du brauchst keine Schweizer Staatsbürgerschaft dazu.

  1. Die Wahl wird elektronisch durchgeführt. Dort kannst du die syndicom-Liste wählen.
  2. Du bekommst per SMS, Mail oder Post das Wahlmaterial. Dieses enthält deine persönlichen Zugangsdaten für die elektronische Wahl.
  3. Das Wahlmaterial enthält eine Information über die Publikation der Wahllisten und den Kandidierenden im Intranet oder auf der Website von comPlan.

comPlan – Deine direkte Mitbestimmung

Die berufliche Vorsorge (2. Säule) ist Lohnbestandteil und eine Sozialversicherung. Sie ist kein Finanzprodukt. Swisscom ist hochprofitabel und erwartet von den Mitarbeitenden überdurchschnittliche Leistungen. Deshalb soll sich Swisscom auch weiterhin klar zu einer Altersvorsorge bekennen, die überproportional vom Arbeitgeber finanziert wird und den Beschäftigten deutlich mehr bietet als das gesetzliche Minimum.

Die Bundesverfassung ist eindeutig: «Die berufliche Vorsorge soll zusammen mit der AHV die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise ermöglichen (Art. 113 BV)». Diesen Verfassungsauftrag nehmen wir ernst. Das Geld der Versicherten soll nicht Schaden finanzieren, sondern Zukunft ermöglichen.

Deshalb hat sich die syndicom-Vertretung im Stiftungsrat seit Jahren erfolgreich dafür eingesetzt, dass bei den Kapitalanlagen ESG-Wirkung erzielt wird. Zudem sollen Rentner:innen wie gesetzlich vorgesehen am guten Geschäftsverlauf von comPlan beteiligt werden.

Angriff auf die gewerkschaftliche Mitbestimmung bei comPlan

Es war eine Bombe, die der Verwaltungsrat von Swisscom Anfang Jahr platzen liess: Er wollte den Stiftungsrat von 14 auf 10 Mitglieder reduzieren. Das hätte die Arbeitnehmendenvertretung von sieben auf fünf Sitze reduziert und für syndicom nur noch maximal einen Sitz anstatt zwei Sitze bedeutet. Das war ein klarer macht- und finanzpolitisch motivierter Schritt mit personellen und finanziellen Folgen.

  • So hätte es eine klare Machtverschiebung von den Arbeitnehmenden zu den Arbeitgebern gegeben.
  • Bis zu 80 Millionen Franken jährlich wären den Arbeitnehmenden aufgebürdet worden.

Die syndicom-Vertretung im Stiftungsrat konnte diesen Angriff fürs erste abwehren. Umso wichtiger ist ein starkes Abschneiden der syndicom-Liste bei den Stiftungsratswahlen vom September.

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