Erfolg bei den comPlan-Wahlen: syndicom bleibt stark
syndicom bleibt im Stiftungsrat von comPlan stark vertreten: Giorgio Pardini und Pia Bucher-Lustenberger wurden wiedergewählt, Susanne Krüger neu gewählt. Gemeinsam setzen sie sich in den kommenden vier Jahren für die Interessen der Versicherten sowie für eine soziale und zukunftsorientierte berufliche Vorsorge ein.
Starke Vertretung der Arbeitnehmenden im Stiftungsrat comPlan
Geschafft: syndicom bleibt eine starke Stimme für die Arbeitnehmenden im Stiftungsrat von comPlan!
Wir gratulieren Giorgio Pardini (bisher), Pia Bucher (bisher) und Susanne Krüger (neu) zur Wahl!
Wiederwahl und Neuwahl im comPlan-Stiftungsrat
Ein starkes Zeichen für die Interessen der Arbeitnehmenden: Giorgio Pardini und Pia Bucher-Lustenberger wurden wiedergewählt, Susanne Krüger neu in den Stiftungsrat von comPlan gewählt. Gemeinsam werden sie sich in den kommenden vier Jahren für die Interessen der Versicherten einsetzen und sich für faire Leistungen sowie eine soziale und zukunftsorientierte Pensionskasse engagieren. Wir gratulieren den Gewählten herzlich zu ihrer Wahl.
Breite Unterstützung für die Kandidierenden
Dieses Ergebnis wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Mitglieder und Engagierter nicht möglich gewesen. Viele haben im Wahlkampf mitgeholfen, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen informiert, mobilisiert und ihre Stimme abgegeben. Dafür danken wir herzlich.
Auftrag für faire Renten und solidarische Vorsorge
Die Wahl zeigt: Eine starke Vertretung der Arbeitnehmenden in den Entscheidungsgremien bleibt wichtig. Das Vertrauen in die Kandidierenden ist zugleich ein Auftrag, sich weiterhin mit Nachdruck für faire Renten und eine solidarische berufliche Vorsorge einzusetzen.
Gemeinsam bleibt syndicom eine starke Stimme für die Versicherten von comPlan.
Die Stiftungsratswahlen comPlan
Im comPlan-Stiftungsrat werden zentrale Entscheide gefällt, die alle Swisscom Mitarbeitenden sowie die Renter:innen von comPlan betreffen. Diese Entscheide prägen die Löhne, die Altersvorsorge und die soziale Sicherheit. Deshalb muss die Gewerkschaft eine starke Stimme im Stiftungsrat sein.
Was der Stiftungsrat bei comPlan macht, liest du hier nach.
Als Gewerkschaft haben wir konsequent die Interessen der Mitarbeiter:innen und Rentner:innen im Blick. Wähle deshalb die syndicom-Liste!
Die syndicom-Kandidierenden stellen sich vor

(stehend, v.l.n.r): Michelle Crapella, Frédéric Horner, Teresa Dos Santos Lima-Matteo, Daniel Jakob, Susanne Krüger, (sitzend): Giorgio Pardini (bisher), Pia Bucher-Lustenberger (bisher)
Für diese Anliegen stehen die syndicom-Kandidierenden als Vertreter:innen der Mitarbeiter:innen im comPlan-Stiftungsrat ein
1. Leistungsstarke und faire Renten
- Leistungsziel mit den Faktoren Umwandlungssatz und technischer Zins
stärken. - Überdurchschnittliche Verzinsung der Altersguthaben.
- Stabile und faire Risikoleistungen bei Invalidität und Tod.
2. Swisscom in der Pflicht
- Überproportionale Finanzierung der Beiträge durch Swisscom.
- Entlastung der Lohnabzüge für Versicherte.
- Schutz von tiefen und mittleren Einkommen durch den Verzicht auf den
Koordinationsabzug.
3. Rendite für Versicherte statt für Vermögensverwalter
- Konsequente Kontrolle der Vermögensverwaltungskosten.
- Transparenz bei der Vergabe von Aufträgen an Dienstleister.
- Langfristig starke Renditen bei tiefen Kosten
4. Nachhaltig und verantwortlich investieren
- ESG-Kriterien weiterhin konsequent anwenden – mit Fokus auf ESG-Wirkung.
- Keine Investitionen in fossile Energien ohne Transformationsstrategie, in
Rüstung und Tabak sowie in Unternehmen und Staaten mit signifikanten
Menschenrechtsverletzungen. - Aktionärsstimmrechte aktiv nutzen – für mehr Klimaschutz und gute Arbeits
bedingungen.
5. Soziale Gerechtigkeit im Vorsorgesystem stärken
- Überbrückungsrenten für Frühpensionierungen sichern.
- Weiterentwickeln von Teilpensionierungs- und Altersteilzeitmodellen.
- Beteiligung für Rentnerinnen und Rentner, wenn die Schwelle für freie Mittel
erreicht wird.
6. Starke Sozialpartnerschaft statt einseitiger Macht
- Weiterhin starke Gewerkschaftsvertretung im comPlan-Stiftungsrat.
- Gute Verzahnung von Pensionskasse, Gesamtarbeitsvertrag und Sozialplan
stärken. - Falls comPlan in Schieflage geraten sollte, faire Sanierungslösungen mit
bedeutender Beteiligung von Swisscom.
7. Transparenz, Kontrolle und echte Mitbestimmung
- Verständliche Kommunikation zu Anlagen, Leistungen, Kosten und Risiken.
- Unabhängige Expert:innen und Revisionsstellen.
- Zentrale Kennzahlen und Anlageentscheide offenlegen.
comPlan – Deine direkte Mitbestimmung
Die berufliche Vorsorge (2. Säule) ist Lohnbestandteil und eine Sozialversicherung. Sie ist kein Finanzprodukt. Swisscom ist hochprofitabel und erwartet von den Mitarbeitenden überdurchschnittliche Leistungen. Deshalb soll sich Swisscom auch weiterhin klar zu einer Altersvorsorge bekennen, die überproportional vom Arbeitgeber finanziert wird und den Beschäftigten deutlich mehr bietet als das gesetzliche Minimum.
Die Bundesverfassung ist eindeutig: «Die berufliche Vorsorge soll zusammen mit der AHV die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise ermöglichen (Art. 113 BV)». Diesen Verfassungsauftrag nehmen wir ernst. Das Geld der Versicherten soll nicht Schaden finanzieren, sondern Zukunft ermöglichen.
Deshalb hat sich die syndicom-Vertretung im Stiftungsrat seit Jahren erfolgreich dafür eingesetzt, dass bei den Kapitalanlagen ESG-Wirkung erzielt wird. Zudem sollen Rentner:innen wie gesetzlich vorgesehen am guten Geschäftsverlauf von comPlan beteiligt werden.
Angriff auf die gewerkschaftliche Mitbestimmung bei comPlan
Es war eine Bombe, die der Verwaltungsrat von Swisscom Anfang Jahr platzen liess: Er wollte den Stiftungsrat von 14 auf 10 Mitglieder reduzieren. Das hätte die Arbeitnehmendenvertretung von sieben auf fünf Sitze reduziert und für syndicom nur noch maximal einen Sitz anstatt zwei Sitze bedeutet. Das war ein klarer macht- und finanzpolitisch motivierter Schritt mit personellen und finanziellen Folgen.
- So hätte es eine klare Machtverschiebung von den Arbeitnehmenden zu den Arbeitgebern gegeben.
- Bis zu 80 Millionen Franken jährlich wären den Arbeitnehmenden aufgebürdet worden.
Die syndicom-Vertretung im Stiftungsrat konnte diesen Angriff fürs erste abwehren. Umso wichtiger ist ein starkes Abschneiden der syndicom-Liste bei den Stiftungsratswahlen vom September.






