
Nein zur SRG-Initiative
Dank eurem Engagement, eurer Stimme und eurem Einsatz hat die Schweiz die SRG Halbierungsinitiative am 8. März 2026 deutlich abgelehnt.
Danke
Die Schweiz hat die SRG Halbierungsinitiative deutlich abgelehnt.
Damit ist klar: Die Bevölkerung stellt sich hinter einen starken Service public und einer starken SRG.
Mit dem klaren Nein hat die Stimmbevölkerung bestätigt:
- Medien brauchen eine angemessene, öffentliche Finanzierung
- Ausgewogene Information in allen Sprachregionen ist unverzichtbar
- Journalismus darf in Zeiten von Autoritarismus und Falschinformationen nicht kaputtgespart werden
Wer glaubwürdigen Journalismus will, muss ihn auch ermöglichen und zwar mit einer stabilen öffentlichen Finanzierung.
Jetzt sind der Bundesrat, die Führungsspitz der SRG und die privaten Medienhäuser am Zug. Der deutliche Entscheid zeigt, dass die Bevölkerung starke Medien und ein breites Angebot an Kultur, Sport und Informationen will. Nach diesem Votum fordern wir: keine weiteren Sparrunden. Wir erwarten, dass wieder in Qualität, Recherche und Personal investiert wird, statt ständig Stellen abzubauen.
Danke von Herzen für euren Einsatz. Gemeinsam verteidigen wir eine starke Medienlandschaft.
Gemeinsam weiter – Blick auf 2028
Die Mobilisierung hat gezeigt, was wir gemeinsam bewegen können. Und sie wird weiter nötig sein: 2028 läuft die SRG Konzession aus. Wir bleiben dran – für starke Medien und faire Arbeitsbedingungen.
Weitere Informationen
Warum wir Nein gestimmt haben
Unsere Mitglieder erklären, warum sie Nein stimmen
Weitere Beiträge und Videos findest du auf unserem Instagram-Kanal.
Auch das syndicom magazin berichtet über Betroffene, ordnet die Folgen der Initiative ein und beleuchtet Hintergründe aus der Arbeitswelt und der Medienbranche. ➜ zum syndicom magazin


«Die Halbierungsinitiative schwächt den Service public massiv. Sie gefährdet nicht nur die SRG, sondern zerstört tausende Arbeitsplätze weit darüber hinaus, bei den freischaffenden Medienleuten und in der Produktion sowie in der Musik, im Film und allen Kultursparten.»
Stephanie Vonarburg, Vizepräsidentin syndicom, Leiterin Sektor Medien