Gemeinsame Medienmitteilung der Gewerkschaft syndicom, der Geschäftsleitung sowie der Mitarbeitenden der TeleBielingue AG

Ende März 2026 hatte das Schweizerische Bundesverwaltungsgericht letztinstanzlich entschieden, dass TeleBielingue per Mitte des laufenden Jahres seine Konzession verliert. In der Folge fand das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren statt, an dessen Ende dennoch eine grössere Anzahl Entlassungen erfolgte.

Die Mitarbeitenden haben mit Unterstützung der Gewerkschaft syndicom mittels einer Petition einen Sozialplan gefordert. Für die TeleBielingue AG war es sehr schwierig, die für einen Sozialplan notwendigen Mittel bereitzustellen, da konzessionierte Lokalfernsehsender keine Dividenden ausschütten dürfen und deshalb auch keine Mittel für einen solchen Fall zurückgestellt werden konnten.

Nachdem bis zu Beginn des Monats Mai 2026 keine Einigung getroffen wurde, schlug die TeleBielingue AG eine Mediation unter der Leitung des ehemaligen Bieler Stadtpräsidenten Erich Fehr vor. Die Personaldelegation stimmte diesem Vorschlag zu, in dessen Rahmen nun einvernehmlich ein Sozialplan ausgearbeitet werden konnte. Dieser bietet den Mitarbeitenden eine gewisse Unterstützung in dieser schwierigen Zeit und trägt gleichzeitig den limitierten finanziellen Möglichkeiten der TeleBielingue AG Rechnung.

Die Mitarbeitenden begrüssen, dass TeleBielingue ab dem 1. Juli 2026 mit einem Übergangsprogramm nahtlos weitersenden und ab Herbst 2026 das Nachfolgeprogramm «TeleBielingue 2.0» starten wird. Die TeleBielingue AG setzt alles daran, dass dieses Programm erfolgreich wird. Bis zu 17 der bisher über 50 Arbeitsstellen können so erhalten werden.


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