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In Sion und in Genf folgt man dem Beispiel von syndicom: Drei Jahre nach der Fusion der Gewerkschaften Komunikation und comedia haben sich die Sektionen der drei Sektoren im Wallis und in Genf zu zwei kantonalen Sektionen zusammengeschlossen.

Im Anschluss an ihre Generalversammlungen kamen am 15. März die 80 Delegierten der Walliser Sektionen Post, Telecom und Medien im grossen Ratssaal in Sion zusammen, um eine alle drei Sektoren umfassende, kantonale Sektion zu gründen. Nur eine Woche später, am 22. März, folgten auch die drei Genfer Sektionen dem Beispiel ihrer Walliser KollegInnen und gründeten die branchenübergreifende syndicom-Sektion Genf.

Sektion syndicom Wallis

Nach der Annahme der Fusion konnten die Delegierten sich zum Reglement der kantonalen Sektion äussern. Neu soll die Amtsdauer des Vorstands drei Jahre statt wie bisher ein Jahr betragen. Der Antrag wurde mit grossem Mehr angenommen. Zwei junge Gastredner bewiesen, dass sich ein Gewerkschaftsbeitritt für junge Menschen lohnt. Loïc Dobler, Jugendsekretär bei syndicom, brachte mit seiner Rede frischen Wind in den Gewerkschaftskampf. Nach ihm sprach der Walliser Nationalrat Mathias Reynard. Er ist die ideale Person, um die Gemächlichkeit aufzumischen, die im eidgenössischen Parlament vorzuherrschen scheint. Mit seinen unverblümten Äusserungen begeisterte er den Saal und machte vor allem den Postangestellten Hoffnung auf die Umsetzung seiner parlamentarischen Vorstösse, die er Ende 2013 eingereicht hatte.

Elisabeth di Blasi, Regionalsekretärin

Sektion syndicom Genf

Auch in Genf kamen die rund 70 Delegierten im Anschluss an ihre noch separat geführten Versammlungen im Saal der UOG (Arbeiteruni Genf) zusammen, um die kantonale Sektion zu gründen. Danach präsentierte die syndicom-Rechtsberaterin Isabelle Pauchard einen Leitfaden zum Problemkreis Mobbing am Arbeitsplatz, und Gewerkschaftspräsident Alain Carrupt erläuterte die Argumente für die Mindestlohn-Initiative.

Rodolphe Bongiovanni, Regionalsekretär

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