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Gelungene Protestpause im Post-Logistikzentrum in Ostermundigen

Heute Mittag beteiligten sich die LKW-Chauffeure im Logistikzentrum der Post in Ostermundigen an einer Protestpause, zu der die Gewerkschaft syndicom aufgerufen hatte.

Gemeinsam mit syndicom haben die betroffenen Angestellten die Situation nach dem definitiven Entscheid zur Auslagerung diskutiert. Sowohl für die Chauffeure als auch für die Gewerkschaft ist das Vorgehen der Post nicht akzeptabel: Die Post hat die Vorschläge aus dem Konsultationsverfahren nicht ernsthaft geprüft und argumentiert einseitig mit Preis- und Wettbewerbsdruck.


Die Personalinformation der Post vor Ort zeigte, dass weder die beruflichen Perspektiven für die Chauffeure geklärt, noch die Folgen der vollständigen Auslagerung durchdacht sind. Die Post lagert zudem die Arbeitsplätze an Firmen aus, bei denen sie die Einhaltung der Arbeitsbedingungen nicht kontrollieren kann. Lohndumping und prekäre Anstellungssverhältnisse sind die Folge.



Unterstützung erhielten die Wagenführer auch durch Nationalrat Corrado Pardini, Mitglied der Geschäftsleitung der Gewerkschaft Unia. Er überbrachte Solidaritätsbotschaften der SP-Fraktion und der Gewerkschaft Unia. Er wies auf die Gefahr hin, dass unter den neuen politischen Verhältnissen im Parlament der Schutz der Arbeitnehmenden und der Service public weiter ausgehöhlt werde. Es brauche jetzt den breiten Widerstand der Beschäftigten.

 

Die Gewerkschaft syndicom behält sich vor, in den kommenden Tagen an weiteren Standorten in der Schweiz Aktionen durchzuführen.

Bilder: Bruno Schmucki

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