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Junge Leute in die Gewerkschaft!

Im Dezember und Januar finden in den Regionen verschiedene Aktionen zur Anwerbung junger Mitglieder statt. Viele junge Menschen in Ausbildung oder am Berufsstart kennen die Idee der gewerkschaftlichen Mobilisierung nicht oder nur aus zweiter Hand über die Medien. Der Erfolg der HUGO-Kampagne 2012/13 hat das Potenzial gezielter Jugend-Aktionen bewiesen. Eine starke Präsenz schafft für uns Sichtbarkeit. 

 

In allen Branchen sind die jungen Arbeitnehmenden auf eine starke Gewerkschaft angewiesen, die sich für ihre spezifischen Bedürfnisse einsetzt. Sei dies in den Bereichen Gesamtarbeitsvertrag, Arbeitszeiten oder Vereinbarung von Privat- und Arbeitsleben.

Jugendliche brauchen eine starke Gewerkschaft

Der alte Gesamtarbeitsvertrag der Post beispielsweise schloss Lehrlinge bisher aus, der neue voraussichtlich nicht mehr. Viele Call-Center, die Jugendlichen kurzfristig Jobs bieten, unterliegen noch keinem GAV. Gerade für SchichtarbeiterInnen und Teilzeitkräfte sind angemessene und verlässliche Arbeitsnormen unentbehrlich. Eine Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft stärkt die Jungen auch in Branchen, die von Zukunfts­ängsten geprägt sind, wie die Druck- oder die Medienindustrie. Als Gewerkschaftsmitglieder lernen sie ihre Rechte im Betrieb kennen und sind nicht mehr hilflos den Vorgaben der Arbeitgeber ausgesetzt. Nur eine funktionierende Sozialpartnerschaft schafft hinreichende berufliche Perspektiven auch für junge Arbeitnehmende.

Syndicom freut sich auf frischen Wind

Junge Mitglieder in Ausbildung profitieren bei syndicom von einem Ausbildungsbonus. Sie erhalten jährlich einen festen Beitrag für Lehrmaterial. Zu guter Letzt profitiert auch unsere Gewerkschaft langfristig von einem wachsenden Bestand an jungen Mitgliedern. Der Nachwuchs sorgt für frischen Wind und nachhaltiges Wachstum in der Organisation. Er vernetzt uns noch besser in den einzelnen Branchen und stärkt unsere Glaubwürdigkeit gegenüber den Arbeitgebern.

Die Aktionen mit Lebkuchen und Beitrittsformularen finden statt bei Lehrlingspoststellen, Swisscom-Shops, Buchhandlungen, Medienhäusern und auch Bildungseinrichtungen wie der Hochschule der Künste Bern.

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