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Nicht noch länger an der Kasse sitzen

Längere Öffnungszeiten bedeuten für das Personal in den meisten Fällen nur: noch schlechtere Arbeitsbedingungen. Das nehmen wir nicht hin!

Der Nationalrat hat am 29. Februar ein Gesetz angenommen, das längere Öffnungszeiten ermöglichen würde. Konkret: Detailhändler dürften ihre Ware unter der Woche zwischen 6 und 20 Uhr und am Samstag zwischen 6 und 18 Uhr anbieten.

Widerstand von Personal und Kantonen

Das Verkaufspersonal wehrt sich entschieden gegen eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten. Denn das Gesetz würde eine wesentliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen mit sich bringen. Ohne allgemeinverbindlichen GAV könnten die Arbeitszeiten immer weiter flexibilisiert werden. Dies in einer Branche, die hinsichtlich der Löhne und wegen der prekären Arbeitsbedingungen ohnehin wenig attraktiv ist. Der Nationalrat missachtet aber auch den Willen der Kantone, die sich grossmehrheitlich gegen eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten ausgesprochen haben.

Ständerat soll auf Kurs bleiben

SGB und syndicom appellieren an den Ständerat, der das Gesetz in der ersten Debatte verworfen hatte, an der Souveränität der Kantone festzuhalten. (red)

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