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Schluss mit Profit im Service public

​​​​​​​Die heutige syndicom-Delegiertenversammlung der Postangestellten fordert ein politisches Umdenken des Bundesrats im Service public. Angesichts der vollen Bundeskasse sollen die Dividenden der Post und der übrigen Unternehmen des Bundes dazu dienen, den Service public zu stärken und die mit der Digitalisierung verbundenen beruflichen Umschulungen sicherzustellen. Das Profitdenken im Service public ist kontraproduktiv, das macht der PostAuto-Skandal offensichtlich.

Aufgrund der heutigen Ausgangslage muss der Bundesrat eine gesellschaftspolitische Entscheidung treffen und den Service public stärken. Er muss alles daransetzen, dass die Qualität des Service public sichergestellt werden kann und die mit der Digitalisierung verbundenen beruflichen Umschulungen und unternehmerischen Neuausrichtungen unterstützt werden können. 

Der Profitdruck auf die Unternehmen des Bundes muss verringert werden. Diese sollen sich auf ihren ursprünglichen Auftrag konzentrieren und einen modernen und qualitativ hochstehenden Service public für alle gewährleisten. 

Die Kunden und Dienstleistungsempfänger sollen beim Entscheidungsprozess über die Strategien von öffentlichen Unternehmen wieder im Zentrum stehen. 

Im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung sollen diese Unternehmen einen Fonds für die mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verbundenen beruflichen Umschulungen bilden. Dieser Fonds kann beispielswese durch die an den Bund gezahlten Dividenden gespiesen werden. 

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