Medienförderung

Ja zum Medienpaket, Ja zu Vielfalt und Qualität


Als Gewerkschaft für Medien und Kommunikation sagen wir JA zum Medienpaket. Das Paket ermöglicht sowohl Investitionen in den Journalismus als auch in die lokalen Redaktionen und stärkt damit den Service public und die Arbeitsbedingungen. Ein Nein zu dieser Abstimmungsvorlage würde die Medienpolitik über Jahre blockieren und der Zentralisierung der Medienlandschaft den Weg bereiten.

Das sind die wichtigsten Argumente

Die Werbeinserate wandern ab, die Einnahmen der Medien sinken. Auch in der Schweiz ist eine zunehmende Zentralisierung der Medienlandschaft bemerkbar. Dies führt längerfristig zu einem Verlust der Medienvielfalt, insbesondere bei lokalen und regionalen Medien.

  • Öffentliche Medienförderung stärkt die wirtschaftliche Unabhängigkeit, was aufgrund des Wegbrechens der Werbeeinnahmen umso wichtiger ist.
  • Die kleinen und mittleren Medien sind viel mehr auf die Unterstützung angewiesen als die Grossen: Das Medienpaket sichert das Überleben der Regionalzeitungen, Onlinemedien und Privat-Sendern.
  • Die Förderung belebt die Medienlandschaft, indem sie ermöglicht, kleinere Medienangebote aufzubauen und am Leben zu erhalten.
  • Das Medienpaket kommt allen NutzerInnen zu Gute:
    Presseförderung hilft, dass auch in Zukunft die Zeitung oder das Vereinsmagazin im Briefkasten landet.
    Die Förderung der Onlinemedien ist auf die Zukunft gerichtet, sie kommt insbesondere den Jungen zugute.

Qualitätssicherung im Journalismus schützt vor Fake News. Dazu sind die Förderung der Aus- und Weiterbildung von Journalist*innen wie auch der unabhängigen Stellen SDA und Presserat von elementarer Bedeutung.

  • Aus- und Weiterbildung der JournalistInnen wird finanziell unterstützt.
  • Der Basisdienst der SDA wird als medialer Service Public unterstützt.
  • Der Presserat steht für die ethische Arbeit der Medien und schützt vor Fake News, indem er den journalistischen Kodex schützt und als Beschwerdeinstanz fungiert.
  • Wir fordern die Verlage auf: Investiert in Arbeitsstellen und erhöht die Freien-Budgets!

Bei der Frühzustellung herrschen tiefe, kaum regulierte Löhne und harte Arbeitsbedingungen.

Dies soll sich nun endlich bessern, denn das Medienpaket beinhaltet eine Pflicht zur Verhandlung eines Gesamtarbeitsvertrages. Dies ist der beste Schutz für Arbeitnehmende. syndicom konnte hier bereits vor der Abstimmung einen wichtigen Schritt machen: GAV-Verhandlungen in der Zustellbranche wurden aufgenommen. Das Paket würde aber dazu beitragen, den Druck auf die Arbeitgeber in der Zustellbranche aufrechtzuerhalten. Ausserdem hilft das Paket mit, das Volumen der Früh- und Tageszustellung sicherzustellen und leistet damit einen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen.

 

 

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