Wer wir sind

Acht Illustrator*innen schreiben ein Manifest und wollen neuen Schub in ihre Branche bringen

«Wir, die unterzeichnenden acht Illustrator* innen, haben uns im Februar 2020 der Gewerkschaft für Medien und Kommunikation syndicom angeschlossen, um etwas gegen die in unserer Branche verbreiteten prekären Arbeitsbedingungen zu unternehmen und um die Diskussion rund um Honorare und Nutzungsrechte wieder anzustossen.»

So fängt das Manifest an, mit dem Annina Burkhard, Barbara Seiler, Rina Jost, Deborah Lätsch, Kati Rickenbach, Nadja Baltensweiler, Regina Vetter und Simon Kiener gerade antreten, um die Welt der Illustration in der Schweiz zu verändern. Das Ziel der acht jungen Kreativen ist es, dass sich die selbständigerwerbenden Illustrator*innen der Schweiz zusammenschliessen und gemeinsam ihre Branche im Sinne der Berufsleute gestalten. Sei es etwa in einem gemeinsamen Auftritt bezüglich der Nutzungsrechte, einer offenen Diskussion über die Branchentarife oder sogar in kollektiven Verhandlungen mit Verlagen. Alles nicht nur wichtige Bereiche aus der Welt der Illustration, sondern auch urgewerkschaftliche Anliegen. syndicom und die Illustrator*innen ergänzen sich perfekt.

Gestartet hat es damit, dass Annina und Barbara, die «How the F*ck do I survive» (howthef.ch), eine Selbsthilfeplattform für Illustrator*innen, gegründet haben, realisierten, dass es einen weiteren Schritt braucht, damit sie und ihre Berufskolleg* innen in der Branche «über»-leben können. Zusammen mit Simon und Rina diskutierten sie, ob nun ein eigener Verband gegründet werden müsste, oder wie sonst eine kollektive Organisation der Illustrator* innen möglich war. Via Simon kam der Kontakt zu syndicom zustande und nach einigen Gesprächen war klar, dass sich die Illustrator*innen unter dem Dach von syndicom organisieren wollen. Nicht nur, dass die Chemie stimmte, auch, dass man sich bei syndicom nicht nur alleine, sondern auch mit verwandten Berufen zusammenschliessen kann, um gemeinsam noch stärker zu sein, überzeugte. In der Coronakrise zeigte sich bereits ein erstes Mal, wie richtig diese Überlegung war.

Nachdem sich die vier mit Nadja, Kati, Deborah und Regina weiter verstärkt hatten, hat sich die Kerngruppe nun ein halbes Jahr lang vorbereitet, diverse Arbeitsmaterialien für Illustrator*innen erstellt und erste Überlegungen über die Zukunft der Illustration angestellt. Ab sofort tragen sie ihre Botschaft in die Branche hinaus und am 13. November findet eine erste Veranstaltung statt, wo sich auch alle Illustrator*innen zu Wort melden können, die sich bis dann noch syndicom anschliessen werden.
 

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